Rinderbacher Gasse

Die Rinderbacher Gasse bildet die Hauptachse der Rinderbacher Vorstadt, die als südöstliche Stadterweiterung ab dem 14. Jahrhundert entstand. Das Sanierungsverfahren sollte die Altstadt als Wohnstandort stärken und aufwerten. 

Das Thema neues Bauen in historischer Umgebung wurde hier sehr unterschiedlich umgesetzt. Wo die Vorgängerbauten nicht erhalten werden konnten, entstanden neue Wohngebäude. Die Neubebauung Rinderbacher Gasse 39 erstreckt sich mit begrüntem Innenhof über einer Tiefgarage bis zum Höferlesbach und leitete eine großflächigere Erneuerung ein. Die späteren Neubauten Nr. 38, 31 und 24 ersetzen punktuell nicht erhaltungsfähige Gebäude. 

Hochwertiges Wohnen in alter Bausubstanz

Die Sanierung des Gebäudeensembles Rinderbacher Gasse 22/22a und 22/1 ist das jüngste Beispiel für eine durchgreifende Erneuerung. Das im 14. Jahrhundert errichtete Gebäude 22/22a gehört nach bauhistorischen Untersuchungen zu den ältesten Fachwerk-Wohngebäuden in Schwäbisch Gmünd und damit zur Erstbebauung der Rinderbacher Vorstadt. 1863 entstand das Rückgebäude 22a als Hopfentrockenhaus und wurde später zur Bijouterie-Fabrik umgebaut.

Das Gebäudeensemble war nach langem Leerstand vom Verfall bedroht. Dank Zuschüssen der Städtebauförderung konnte es durchgreifend saniert und einer hochwertigen Wohnnutzung zugeführt werden. 

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