Münsterplatz

Die Neugestaltung des Münsterplatzes war ein wichtiger Baustein des Sanierungsverfahrens Münsterplatz /Brandstatt von 1991 bis 2007. Mit den anschließenden Quartieren umfasste es einen zentralen Teil des staufischen Stadtkerns. 

Dieses Gebiet wies erhebliche städtebauliche, strukturelle und funktionale Defizite auf. Der private und öffentliche Gebäudebestand zeigte gravierende Mängel. Das gesamte Quartier war außerordentlich stark mit Parksuchverkehr belastet und wurde aufgrund fehlender Gestaltungs- und Aufenthaltsqualität von Platz- und Straßenbereichen mehr und mehr abgewertet. 

Neue Lebensqualität in der Altstadt

Im Sanierungsverfahren wurde der Münsterplatz zur Fußgängerzone umgestaltet. So entstand ein angemessenes Umfeld für das bau- und kunstgeschichtlich hochrangige Heilig-Kreuz-Münster. Gleichzeitig wurde damit das Herzstück im Netz der innerstädtischen Fußgängerzonen fertiggestellt, das mit seinen ineinandergreifenden öffentlichen Räumen heute große Teile der Altstadt umfasst. Die erhaltende Erneuerung mit Modernisierung des privaten und öffentlichen Gebäudebestandes war ein weiterer Schwerpunkt. Dazu gehörten die umfassende Sanierung von Rathaus, Stadtarchiv, Kornhaus und „Pauser’scher Fabrik“ mit Einrichtung eines Silberwaren- und Bijouterie-Museums. 

In den Gebäuden der ehemaligen Klösterle- und Pestalozzischule entstand das Haus der Volkshochschule am Münsterplatz.

Das Areal Brandstatt, nach dem historischen Stadtbrand von 1793 ein städtebauliches Provisorium mit Stellplatznutzung, wurde neu geordnet. Eine Wohnbebauung trägt dazu bei, die Altstadt als beliebten Wohnstandort zu erhalten und aufzuwerten. 

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