Karl-Olga-Brücke

Eine abwechslungsreiche Brückenlandschaft über dem Josefsbach vernetzt die historische Altstadt von Schwäbisch Gmünd mit der Umgebung. Dazu gehören auch die sanierte Karl-Olga-Brücke und der erneuerte Schillersteg. 

Die Karl-Olga-Brücke wurde 1904 erbaut und ist weitgehend original erhalten. Das künstlerisch hochwertig gestaltete Bauwerk steht unter Denkmalschutz. Nach einer Prüfung wurde die umgehende Sanierung, Nutzungseinschränkung oder Erneuerung der Brücke diskutiert. Die Entscheidung fiel für eine Sanierung in mehreren Phasen. Dank der Städtebauförderung und des Landesamts für Denkmalpflege konnte die dringend notwendige Sanierung begonnen werden. 

Erweiterung des Erlebnisraums Josefsbach

Im Süden schließt sich der Schillersteg an. Nach ersten Planungen sollte der Brückenbau von 1906 erhalten und saniert werden. Die festgestellten Schäden waren allerdings so hoch, dass diese Sanierung finanziell nicht vertretbar gewesen wäre. 

Aus Gründen der Hochwassersicherheit wurde 2011 entschieden, den Bachweg um 70 Zentimeter anzuheben – auf die Höhe des zweijährlichen Hochwassers. In diesem Abschnitt wurde der Bachquerschnitt also verringert, musste aber weiter flussaufwärts ausgeweitet werden. Um diese Erweiterung des Erlebnisraums Josefsbachs realisieren zu können, war es erforderlich, den alten Schillersteg abzubrechen. Der neue Übergang entstand als Blockträgerbrücke in reiner Holzbauweise. Auf dem 27 Meter langen und 2,50 Meter breiten Steg sind Granitplatten auf blockverleimten Brettschichtholzträgern verlegt. 

Die Städtebauförderung unterstützte die Neugestaltung des Bereichs Rems und Josefsbach mit dem Neubau bzw. der Sanierung der Brückenbauwerke.

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