Höferlesbach

Die ehemalige Rinderbacher Vorstadt entstand während der Stadterweiterungen im 14. Jahrhundert. Hier im Sanierungsgebiet „Südöstliche Altstadt“ wird maßgeblich die erhaltende Erneuerung des Gebäudebestandes verfolgt. Mit Unterstützung der Städtebauförderung wurde unter anderem das Gebäude Höferlesbach 28 grundlegend erneuert. In der Turmgasse 15 entstand nach Brandschaden ein Neubau. 

Der Übergang von der handwerklichen Fertigung zur industriellen Produktionsweise veränderte die Altstadt im 19. Jahrhundert spürbar. Fabriken für die Edelmetallverarbeitung entstanden auf Freiflächen oder wurden erweitert.  

Hochwertiger Wohnraum auf ehemaligen Fabrikarealen

Ein Großteil dieser Areale stand nach dem Niedergang des Industriezweigs im 20. Jahrhundert zur Disposition. Etwa das 1974 auf dem Areal der ehemaligen Silberwarenfabrik Kuhn errichtete CityCenter, das 2000 in Richtung Höferlesbach erweitert wurde. Das Areal Deyhle unterhalb des Königsturms wird einer Neuordnung zugeführt. 

Das Gelände der ehemaligen Schmuckwarenfabrik Heyd am Höferlesbach war eine der letzten großen Brachflächen. Wegen der vom Verkehr abgeschirmten Lage eignet es sich für eine hochwertige Wohnbebauung, die zur Stärkung des Wohnstandorts Altstadt beiträgt. Die Satteldächer und kleingliedrigen Fassaden der barrierefreien Wohnungen greifen traditionelle Architekturelemente auf. Der städtebauliche Spannungsbogen zwischen mittelalterlichem Wasserturm und neuzeitlichem CityCenter wird durch ansteigende Gebäudehöhen veranschaulicht. 

Weitere Informationen zum Download: