Bahnhofplatz

Auch im Bereich des Bahnhofs machte die Verlegung der Bundesstraße 29 in den Gmünder Einhorn-Tunnel den Weg frei für eine zukunftsweisende städtebauliche Neuordnung.  

Das Bahnhofsgebäude war 1861 mit dem Bau der Remstalbahn errichtet worden und leitete mit seinen mehrfach veränderten Anlagen die nordwestliche Stadterweiterung ein. Durch das gegenüber erbaute Postgebäude entstand 1910 eine introvertierte Platzsituation, die keinerlei Bezug zur historischen Altstadt aufwies. Der Ausbau der vorgelagerten Lorcher Straße zur B 29 verstärkte diese Trennwirkung in den 1970er-Jahren zusätzlich.

Der Bahnhof als Visitenkarte der Stadt

Ziel des Stadtumbaus war es, den Bahnhof als einladendes Entree zur Innenstadt zu inszenieren. Das Herzstück bildete dabei die Aufwertung des Bahnhofsvorfelds als öffentlichen Raum – eine Art Visitenkarte Schwäbisch Gmünds für alle Besucher, die mit der Bahn anreisen. Dank der attraktiven Verknüpfung mit der historischen Altstadt wird der Bahnhof nun als Bestandteil der Innenstadt wahrgenommen. 

Bei der Sanierung wurden die Bahnsteige barrierefrei umgebaut. Die großzügig erweiterte Bahnhofsunterführung fungiert jetzt auch als Verbindung zum nördlich der Gleisanlagen gelegenen Bereich. Dazu gehört unter anderem das Areal des ehemaligen Güterbahnhofs, das jahrelang brachlag und heute von Sport- und Bildungseinrichtungen genutzt wird. 

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